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Stücke

PERFORMANCES

 

GENTLE UNICORN
Chiara Bersani (IT)

Eine Frau mit braunen Haaren und einer weißen Weste, mit dem Rücken zur Kamera. Sie schaut nach oben und streckt ihren rechten Arm in die Luft. Mit einem Fingern der linken Hand berührt sie ihre Nase.
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Mittwoch, 6.11.2019, 19.30-20.15 Uhr
HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Eintritt 13 EUR, ermäßigt 8 EUR

Tickets

Donnerstag, 7.11.2019, 19.30-20.15 Uhr
HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Eintritt 13 EUR, ermäßigt 8 EUR

Tickets

// Tanz-Performance, Deutsche Premiere
Dauer: 45 Minuten
Sprache: ohne Sprache

Im Anschluss NO LIMITS Eröffnungs-Party mit Station 17 DJ-SET (21.00 Uhr / HAU Hebbel am Ufer (WAU) / Eintritt frei)

Barrierefreiheit
Audiodeskription Deutsch
Haptic Access Tour (18.30 Uhr)
Relaxed Performance

Audiodeskription und Haptic Access TourRelaxed Performance

In einem eigensinnigen, subtilen Solo verwandelt sich die italienische Performerin Chiara Bersani in ein Einhorn. Ihr Manifest: „Ich, Chiara Bersani, 98 cm groß, verkünde selbst Fleisch, Muskeln und Knochen des Einhorns. Da ich sein Herz nicht kenne, werde ich versuchen, ihm meinen Atem und meine Augen zu geben.“ Eine minimalistische, präzise gearbeitete Choreografie über Blicke und Zuschreibungen. Und wie man sie erwidert oder elegant unterläuft.

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Chiara Bersani ist eine italienische Performerin, Choreografin und Autorin. Sie arbeitet in den Bereichen darstellende Kunst, Forschungs-Theater und zeitgenössischer Tanz. Ihre Arbeit basiert auf dem Konzept des "Politischen Körpers" und will Praktiken schaffen, um diesen zu trainieren. Die Manifestation dieser Forschung ist "Gentle Unicorn". Für die rigorose Performance wurde sie 2019 in Italien mit dem UBU Award als beste Nachwuchsschauspielerin/Performerin unter 35 Jahren ausgezeichnet. Im August 2019 gewann sie den ersten Preis in der Kategorie Tanz bei den Total Theater Awards des Edinburgh Fringe Festival.

www.chiarabersani.it
www.facebook.com/chiarabers

Von und mit Chiara Bersani Sounddesign F. De Isabella Lichtdesign Valeria Foti Bühnenmeister Paolo Tizianel Dramaturgische Beratung Luca Poncetta, Gaia Clotilde Chernetih Bewegungscoaching Marta Ciappina Künstlerische Beratung Marco D'Agostin Maske Elisa Orlandini Produktionsleitung Eleonora Cavallo Verwaltungsberatung Chiara Fava Kommunikation Giulia Traversi Ph. Roberta Segata courtesy centrale fies Produktion Associazione Culturale Corpoceleste_C.C.00# Koproduktion Santarcangelo Festival, CSC – Centro per la Scena Contemporanea (Bassano del Grappa) mit Unterstützung von Centrale FIES (Dro), Graner (Barcellona), Carrozzerie | N.o.T. (Roma), CapoTrave/Kilowatt (Sansepolcro).
ResiDance XL - luoghi e progetti di residenza per creazioni coreografiche azione della Rete Anticorpi XL - Network Giovane Danza D'autore coordinata da L'arboreto - Teatro Dimora di Mondaino Audiodeskription und Haptic Access Tour Xenia Taniko Dwertmann, Gravity Access Services, Berlin

EXPOSURE
Jo Bannon (GB)

Eine Person mit langen blonden Haaren in hellem Licht vor einem hellen Hintergrund. Sie hält ihre Hände angewinkelt in die Luft, wie um etwas zu greifen. Die Haare verdecken teilweise ihr Gesicht.
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Donnerstag, 7.11.2019,
17.00-19.00 Uhr + 20.30-22.30 Uhr

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Eintritt 5 EUR, ermäßigt 3 EUR

Tickets

Dienstag, 12.11.2019,
18.00-20.00 Uhr + 21.00-23.00 Uhr

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Eintritt 5 EUR, ermäßigt 3 EUR

Tickets

Donnerstag, 14.11.2019,
14.00-16.00 Uhr + 17.00-19.00 Uhr

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Eintritt 5 EUR, ermäßigt 3 EUR

Tickets

// Performance, Deutsche Premiere
Dauer: 10 Minuten
Begrenzte Kapazität: 1 Besucher*in pro Vorstellung
Sprache: Deutsch oder Englisch

Barrierefreiheit
Audiodeskription Deutsch oder Englisch

Audiodeskription und Haptic Access Tour

Wer in das Stück „Exposure“ geht, ist zehn Minuten lang mit Jo Bannon allein. Wie nehmen wir andere wahr? Wie werden wir gesehen? Bannons Eins-zu-Eins-Performance ist eine Arbeit über die Dunkelheit, den Blick und darüber, sich und andere in einem anderen Licht zu sehen. Die Künstlerin stellt sich selbst aus. Und ermöglicht nicht nur einen Blickwechsel mit ihr, sondern auch der Zuschauenden mit sich selbst.

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Jo Bannon ist eine britische Live-Art- und Performance-Künstlerin. Ihre Performances sind oft als intime Begegnungen für ein einzelnes oder kleines Publikum gestaltet. Daneben entwickelt sie auch Theaterstücke und Installationen. Ihre Arbeiten hat Bannon in Großbritannien, Europa, Südamerika, den USA, China und Australien gezeigt. Sie arbeitet als Dramaturgin und ist Gründungsmitglied des Künstlerkollektivs Residence.

www.jobannon.co.uk
www.facebook.com/jobannonartist
www.twitter.com/missjobannon

Von und mit Jo Bannon Dramaturgie Sue Palmer Stimme deutsche Version Kathleen Morgeneyer Produktion MAYK Beauftragt von Rules & Regs Koproduktion Rules & Regs, South Hill Park Mit Unterstützung durch Dartington Hall Trust, In Between Time, The Basement, Bristol Ferment, Residence, Royal West of England Academy, Arnolfini, BAC

THE FISHING DANCE & OTHER COSMIC CONFESSIONS
Sindri Runudde (SWE)

Fünf Personen in weißer Kleidung sitzen im Kreis auf einem blauen Tanzboden. Sie schauen nach außen und haben ihre Arme zu Gesten angewinkelt. Rotes Licht scheint auf sie.
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Donnerstag, 7.11.2019, 19.30-20.30 Uhr
Theater Thikwa
Eintritt: 16 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

Kombi-Ticket 20 EUR, ermäßigt 12 EUR
(+ DIANE FOR A DAY, 21.00 Uhr)

Tickets

// Tanz-Performance, Deutsche Premiere
Dauer: 60 Minuten
Sprache: Englisch, Deutsche Übersetzung

Im Anschluss Artist Talk in englischer Sprache. Moderation: Jeremy Wade

Barrierefreiheit:
In der Aufführung wird eine Nebelmaschine verwendet. Es gibt schnelle Lichtwechsel und laute Musik.

 

Jeder Körper ist ein Speicher von Wissen, und jede Geschichte hat einen Tanz. Der Tänzer und Choreograf Sindri Runudde verbindet persönliche Erfahrungen und Songs zu sieben Tänzen. Diese haben jeweils ein bestimmtes Ziel. Der Choreograf verschreibt sie als mögliche Heilmittel gegen spezifische Symptome oder Probleme. Eine Hommage an den Nährwert von Tanz und Bewegung in fabelhaft metaphorischen Bekenntnissen.

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Sindri Sinkalonkan Runudde ist Tänzer und Choreograph. Er hat mit Kompanien und Choreographen wie 7 Finger Circus Company, Skånes Dansteater, Candoco Dancecompany, Stina Nyberg und Carl Olof Berg gearbeitet. Er ist auch der Schöpfer von Performances wie der Kindershow "Vända och vrida" für das Stadsteatern Skärholmen sowie die autobiografischen "Blind Boi Diaries" unter der Leitung von Juli Apponen. 2017/2018 tourte er mit dem interaktiven Audiostück "Golvet".

sindrirunudde.com
www.facebook.com/sindri.runudde

Mit Emelie Enlund, Iki Gonzalez Magnusson, Ellen Söderhult, Sepideh Khodarahmi, Marvil Iglesias Choreografie, Komposition Sindri Sinkalonkan Runudde Musikproduktion Markus Almkvist Sounddesign Julia Giertz Musik Niklas Niki Blomberg, Robert Moon Smith Lichtdesign Ulrich Ruchlinski / imULto Maske, Dramaturgie Juli Apponen Illustration Ida Engström Künstlerische Beratung, Redaktion Fridan Sandström Produktion Patricia Vázquez Iruretagoyena, Emma-Cecilia Ajanki Mit Unterstützung von Kulturrådet, Riksteatern, Region Skåne, Konstnärsnämnden, Inkonst, EMS, Stadsteatern i Skärholmen, MDT, DOCH, Uniarts Stockholm, Dansstationen, Danscentrum Syd, Subtopia und Slingan Tour als Teil des SMart Produktionshus

DIANE FOR A DAY
hannsjana & Theater Thikwa (D)

Vier Personen in altmodischer Kleidung sitzen auf einem Podest auf einer dunklen Bühne. Manche tragen Mützen oder angeklebte Bärte. Hinten wird ein Gesicht projeziert.
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Donnerstag, 7.11.2019, 21.00-22.25 Uhr
Theater Thikwa Studio
Eintritt 14 EUR, 8 EUR ermäßigt

Tickets

Kombi-Ticket 20 EUR, ermäßigt 12 EUR
(+ THE FISHING DANCE, 19.30 Uhr)

Tickets

// Performance
Dauer: 85 Minuten
Sprache: Deutsch

Barrierefreiheit
Übertitel Deutsch und Englisch
Im Stück gibt es schnelle Lichtwechsel, Dunkelheit und Stroboskoplicht. Es gibt laute Musik.

Untertitel oder Übertitel

Ein Spiel mit Männlichkeits-Stereotypen, das seit seiner Premiere im Dezember regelmäßig für ausverkaufte Vorstellungen sorgt: Humorvoll und musikalisch hinterfragen die Performerinnen von hannsjana und Theater Thikwa soziale Rollen, Geschlechter-Identitäten und den Umgang mit dem eigenen Körper. Das Stück ist inspiriert von den Drag-Workshops der Künstlerin Diane Torr. Die Theatralität eigener und fremder Privilegien wird zum Ausgangspunkt für Witze, Wut und (Selbst-)Ermächtigung.

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hannsjana produzieren Performances, Audio-Touren und kulturelle Vermittlungsangebote. Seit 2011 treten sie in- und außerhalb Berlins auf unter anderem am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (TU Berlin), auf dem Kunstfest Weimar, auf Theaterfestivals in Bochum, Erlangen und Nürnberg sowie im Collegium Hungaricum Berlin. DIANE FOR A DAY ist ihre erste gemeinsame Produktion mit Performerinnen des  Theater Thikwa, Pionier für Mixed Ability und künstlerische Inklusion.

www.thikwa.de
www.facebook.com/TheaterThikwa
www.instagram.com/theaterthikwa

www.hannsjana.de
www.facebook.com/hannsjana
www.instagram.com/hannsjana

Von Laura Besch, Sabrina Braemer, Alice Escher, Jule Gorke, Jasmin Lutze, Laura Rammo, Mereika Schulz, Katharina Siemann, Marie Weich Mit Jonas, John „Piggy“ Travolta, Dr. Ronald Steinhöfel, Philipp, Klaus, Michael Kunze, Marc, Joe Konzept hannsjana Bühne Marie Weich, hannsjana Kostüm Heike Braitmayer Lichtdesign Julian Besch Sounddesign Marie Weich, Laura Besch Technik Holger Duhn, Eric Scheller Produktionsbegleitung, Tontechnik Klaus Altenmüller

CORPO SOBRE TELA
Marcos Abranches & Cia. (BRA)

Eine Person sitzt auf dem Boden, man sieht nur Kopf und Schultern. Körper und Haare sind voller bunter Farbe. Neben ihr steht eine Leinwand, die ebenfalls bunt bemalt ist.
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Freitag, 8.11.2019, 19.30-20.20 Uhr
Theater Thikwa
Eintritt 16 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

Kombi-Ticket 20 EUR, ermäßigt 12 EUR
(+ LIFE (UN)WORTHY OF LIFE, 21.00 Uhr)

Tickets

// Performance, Deutsche Premiere
Dauer: 50 Minuten
Sprache: Language no problem

Im Anschluss Artist Talk in englischer Sprache. Moderation: Astrid Kaminski.

Der brasilianische Künstler Marcos Abranches verwendet in dieser Tanzperformance seinen eigenen Körper, um abstrakte Bilder zu schaffen, die an das Action Painting von Jackson Pollock oder an Allen Kaprows Happenings erinnern. Auf der Bühne verschmilzt er mit Formen und Farben, wird gleichzeitig Pinsel und Leinwand, in einer endlosen Landschaft aus Klang, Bewegung und Farben.

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Marcos Abranches begann seine Karriere als unabhängiger Künstler im Jahr 2007. Zuvor arbeitete er im Künstlerkollektiv FAR 15, das Künstler aus verschiedenen Sprachräumen zusammenbringt. Seither hat er als Tänzer, Choreograph und Regisseur mit Tanz- und Theaterikonen wie Gerda König und Christoph Schlingensief gearbeitet.

www.facebook.com/MarcosAbrancheseCia

Regie, Konzept und Performance Marcos Abranches Dramaturgische Beratung Sandro Borelli Assistenz Maria Julia Toffuli Sounddesign, Ton- und Lichttechnik Pedro Simples Produktionsleitung Solange Borelli - RADAR CULTURAL Management and Projects

LIFE (UN)WORTHY OF LIFE: A QUEER, DIS/CRIP TALKSHOW
Perel (USA)

Eine Person mit kurzen dunklen Haaren. Sie schaut nach rechts zur Seite. Sie trägt ein gepunktetes schwarzes Hemd und eine dunkle Anzugjacke.
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Freitag, 8.11.2019, 21.00-22.00 Uhr
Theater Thikwa Studio
Eintritt 14 EUR, 8 EUR ermäßigt

Tickets

Samstag, 9.11.2019, 21.00-22.00 Uhr
Theater Thikwa Studio
Eintritt 14 EUR, 8 EUR ermäßigt

Tickets

Kombi-Ticket 8.11. 20 EUR, ermäßigt 12 EUR
(+ CORPO SOBRE TELA, 19.30 Uhr)

Tickets

Kombi-Ticket 9.11. 20 EUR, ermäßigt 12 EUR
(+ BUTTERBLUMEN DES GUTEN, 19.30 Uhr)

Tickets

Dauer: 60 Minuten (Crip Time)
Sprache: Englisch

Barrierefreiheit
Relaxed Performance

Relaxed Performance

Berlin steht für eine Vergangenheit behinderter, queerer Menschen, die schwer zu ertragen ist. In Perels Show wird diese dunkle Geschichte mit der Gegenwart zusammengedacht und dafür der Begriff vom „lebens(un)werten Leben“ ge-cript, der vom Dritten Reich verwendet wurde, um die Ausrottung behinderter Menschen zu begründen. Perel eröffnet die Show mit geistreichem Humor zum Thema individueller Repressionen, gefolgt von einem Interview mit dem Special Guest Kenny Fries. Im Anschluss ist das Publikum eingeladen, darüber mitzudiskutieren, wie man von einem historischen Verständnis der Vergangenheit mit persönlicher Kraft, Stärke und den richtigen Verbündeten in eine bessere Zukunft gelangen kann.

Mehr +

Die Show ist von und in erster Linie für behinderte, queere Menschen gemacht. Nichtbehinderte Verbündete sind eingeladen, teilzunehmen, zu lernen und zuzuhören.

www.facebook.com/marissa.perel

Von und mit Perel Special Guest Kenny Fries Dramaturgie Noa Winter Produktion NO LIMITS Festival Berlin

CHEROPHOBIA
Noëmi Lakmaier (AT/GB)

Eine Person in schwarze Kleidung und dunklen Haaren. Sie liegt auf dem Rücken auf einer Liege, die an Schnüren hängt. Ihr Körper ist ebenfalls in Schnüre eingewickelt.
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Samstag, 9.11.2019, 12.00-22.00 Uhr
HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Eintritt 5 EUR, ermäßigt 3 EUR (+ BORG)

Tickets

Tagesticket HAU 15 EUR, ermäßigt 10 EUR
(WE ARE FUCKED, BORG & CHEROPHOBIA)

Tickets

// Durational Performance, Deutsche Premiere
Kommen und Gehen jederzeit möglich.
Sprache: Ohne Sprache

WIR SUCHEN HELFER*INNEN FÜR DIESE PERFORMANCE!

Barrierefreiheit:
Audioführung (14.30 Uhr)

Eintritt: 5 EUR, ermäßigt 3 EUR (+ BORG)
 

Cherophobia ist das Fachwort für einen emotionalen Zustand der “Angst vor Fröhlichkeit oder Glück”. Die Künstlerin Noëmi Lakmaier nimmt diesen zum Ausgangspunkt für ein poetisches Spektakel des Stillstands: 20.000 heliumgefüllte Luftballons braucht es, um ihren gebundenen Körper in einer 10 Stunden langen Performance hochzuheben und im HAU1 schweben zu lassen. Das vielleicht langsamste Tanzstück der Welt, und die kleinste und zugleich großzügigste, ja verschwenderischste Geste des Festivals. Kommen und Gehen ist jederzeit möglich.

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Noëmi Lakmaier lebt in Großbritannien und arbeitet international. Ihre Werke erforschen die Beziehung des Einzelnen zu seiner Umgebung. Durch die Verwendung alltäglicher Materialien sowie ihres eigenen Körpers und der Körper anderer erschafft sie temporäre lebendige Installationen und alternative physische Realitäten. Ihr Interesse gilt der Anwesenheit der Zuschauenden als Voyeur*innen und wie diese Anwesenheit als Katalysator wirkt und eine Kluft zwischen "ihnen" – den passiv Beobachtenden – und den Objekten ihres Blicks erzeugt.

Ein Hinweis zum Thema Nachhaltigkeit: Die Ballons bestehen aus Latex und wurden mit natürlicher Farbe gefärbt. Nach der Vorstellung lassen sie sich kompostieren. Statt der begrenzten Ressource Helium wird Ballongas - also unreines Helium, das sich nicht für medizinische Zwecke einsetzen lässt und deshalb ansonsten nutzlos ist.

www.noemilakmaier.co.uk
www.facebook.com/Cherophobia2016
www.twitter.com/Cherophobia2016

Von und mit Noëmi Lakmaier Ursprüngliche Produktion Unlimited für das Unlimited Festival London 2016 Dank an PITTSBALLOON GmbH und Qualatex Europe

BORG - again -
Anna Berndtson (SWE/DE)

Die Beine einer Person. Sie trägt weiße Schuhe und Tennissocken, und einen weißen Stock. Um sie herum liegen viele gelbe Tennisbälle auf dem Boden.
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Samstag, 9.11.2019, 14.00-20.00 Uhr
HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Eintritt 5 EUR, ermäßigt 3 EUR (+ CHEROPHOBIA)

Tickets

Tagesticket HAU 15 EUR, ermäßigt 10 EUR
(WE ARE FUCKED, BORG & CHEROPHOBIA)

Tickets

// Durational Performance
Kommen und Gehen jederzeit möglich
Sprache: Ohne Sprache

Barrierefreiheit:
Haptic Access Tour (13.30 Uhr)

In ihrer Durational Performance befasst sich die Schwedische Künstlerin Anna Berndtson sechs Stunden lang mit ihren persönlichen Grenzen. Unendlich langsam bahnt sie sich in einer Landschaft voller Tennisbälle mit Hilfe ihres weißen Stockes den Weg. Die Arbeit weckt Assoziationen zu Leistungssport und Geschwindigkeits-Standards. Sie berührt auch das "kollektive Trauma" und den Leistungsdruck auf viele schwedische Kinder in den 1970er und 80er Jahren, der nächste Björn Borg zu werden.

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Anna Berndtson kommt aus Schweden, lebt in Malmö und Berlin und ist Schülerin von Marina Abramovic. "Borg" bildete einen Wendepunkt in ihrem künstlerischen Schaffen: zum ersten Mal wurde das Bild wichtiger als die Aktion. Und es war das erste Mal, dass ihre Behinderung im Fokus ihrer Arbeit stand.

annaberndtson.com
www.facebook.com/annaberndtson.art

www.twitter.com/absonart
www.instagram.com/annaberndtson

Von und mit Anna Berndtson

WE ARE FUCKED
Jo Bannon (GB)

Eine Person mit langen braunen Haaren liegt auf dem Rücken. Sie verdeckt ihr Gesicht mit einem Arm. Neben ihr liegt eine Kabeltrommel mit einem blauen Kabel, das auch um ihren Körper gewickelt ist.
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Samstag, 9.11.2019, 18.00-19.00 Uhr
HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Eintritt 13 EUR, ermäßigt 8 EUR

Tickets

Sonntag, 10.11.2019, 17.00-18.00 Uhr
HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Eintritt 13 EUR, ermäßigt 8 EUR

Tickets

Tagesticket HAU 9.11. 15 EUR, ermäßigt 10 EUR
(WE ARE FUCKED, BORG & CHEROPHOBIA)

Tickets

// Live Art, Performance, Tanz - Deutsche Premiere
Dauer: 60 Minuten
Sprache: Language no problem

10.11. / Im Anschluss Artist Talk in englischer Sprache, Übersetzung in Deutsche Lautsprache. Moderation: Astrid Kaminski

Barrierefreiheit
Audiodeskription Deutsch (10.11.)
Haptic Access Tour (10.11. / 16.00 Uhr)

Audiodeskription und Haptic Access Tour

Drei Frauen arbeiten hart. Aus Haushaltsgegenständen und einem subtilen Zittern entwickeln sie eine Choreografie, die opernhafte Melodramatik und wabernde Zustände des Nichteinverstandenseins, von Beben und Ausbrüchen produziert. Welche Rolle spielt die Notwendigkeit von Schmerz in persönlichen und sozialen Umbrüchen? Und wer zahlt den Preis? „We are fucked“ ist ein ebenso subtiles wie ekstatisches, so euphorisches wie unversöhnliches Tanzstück über die Schwerstarbeit, in einer Welt zu leben, die nicht für einen gemacht ist.

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Die Live-Art- und Performance-Künstlerin Jo Bannon aus Bristol zeigt ihre Arbeiten in Großbritannien und international, arbeitet als Dramaturgin und Produzentin von Performances und Live Art. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Faszination für Kommunikation und Begegnung. In „We Are Fucked“ steht sie erstmals zusammen mit zwei Tänzerinnen auf der Bühne.

www.jobannon.co.uk
www.facebook.com/jobannonartist
www.twitter.com/missjobannon

Entwickelt & gespielt von Louise Ahl, Jo Bannon, Rosana Cade Konzept Jo Bannon Dramaturgie Sue Palmer Yas Clarke Lichtdesign Jo Palmer Produktionsleitung Mark Munday Mentorin Claire Cunningham Übertitel The Difference Engine Film, Photographie Paul Samuel White Produktion MAYK Beauftragt und unterstützt von Unlimited Gefördert durch Arts Council England Mit Unterstützung von Residence, Arnolfini Audiodeskription und Haptic Access Tour Emmilou Rößling, Gravity Access Services, Berlin

DIE BUTTERBLUMEN DES GUTEN - Eine ekstatische Séance
Theater Thikwa (D)

Drei Personen auf einer violett beleuchteten Bühne. Sie neigen sich nach vorn und bewegen ihre Arme angewinkelt zu den Seiten. Hinten ist ein durchsichtiger Vorhang. Vorn stehen einige Krüge.
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Samstag, 9.11.2019, 19.30-20.45 Uhr
Theater Thikwa
Eintritt 16 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

Kombi-Ticket 20 EUR, ermäßigt 12 EUR
(+ LIFE (UN)WORTHY OF LIFE, 21.00 Uhr)

Tickets

// Theater, Performance
Dauer: 75 Minuten
Sprache: Deutsch

Barrierefreiheit:
Übertitel Deutsch und Englisch
Audiodeskription Deutsch
Haptic Access Tour (18.30 Uhr)

Audiodeskription und Haptic Access TourUntertitel oder Übertitel

Was unterscheidet uns von Pflanzen? Wie entfremdet sind wir ihnen in einer Zeit, da wir sie mehr denn je brauchen? In einer Seance im Stil des späten 19. Jahrhunderts kehren behinderte und nicht-behinderte Performer*innen ihr Innerstes nach Außen und stürzen sich selbstbewusst mit Tanz und Gesang in ein Grenzgebiet der Genres, das unerwartete Erkenntnisse, in jedem Fall aber die große Show birgt – irgendwo zwischen Surrealismus, Dada und Musical.

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Theater Thikwa ist eines der wichtigsten inklusiven Theater im deutschsprachigen Raum. In Berlin und bei Gastspielen auf der ganzen Welt präsentiert es Performances, Tanz- und Texttheater ohne Scheu vor Experimenten. Thikwa arbeitet in besonderem Maß mit der persönlichen Eigenart seiner Performer*innen und sucht neue Ausdrucksformen jenseits festgefügter Genres. Sie wurden 2018 mit dem Martin-Linzer-Theaterpreis und 2019 mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet.

www.thikwa.de
www.facebook.com/TheaterThikwa

Von und mit Nico Altmann, Martin Clausen, Deniz Dogan, Karol Golebiowski, Torsten Holzapfel, Frank Schulz, Makiko Tominaga Regie Gerd Hartmann, Martin Clausen Bühne Isolde Wittke Kostüm Heike Braitmayer Lichtdesign Katri Kuusimäki Koproduktion zeitraumexit/Mannheim Audiodeskription und Haptic Access Tour Emmilou Rößling, Gravity Access Services, Berlin

TWELVE - a series of performative koans
Matt Bodett (USA)

Ein Mann im schwarzen Hemd und kurzen dunklen Haaren mit dem Rücken zur Kamera. Er schreibt oder malt mit Kreide an einer Tafel. Sein Arm bewegt sich sehr schnell und ist unscharf.
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Sonntag, 10.11.2019, 14.00-24.00 Uhr
Theater Thikwa Studio
Eintritt 14 EUR, ermäßigt 8 EUR

Tickets

Kombi-Ticket 20 EUR, ermäßigt 12 EUR
(+ ONE AT A TIME, 19.30 Uhr)

Tickets

// Performance, Video, Klang - Deutsche Premiere
Kommen und Gehen jederzeit möglich
Sprache: Englisch, Deutsche Übersetzung

Barrierefreiheit:
Es gibt einige Videos mit sehr schnellen, stroboskopartigen Schnitten. Die Musik in der Performance “is:  si   ng” könnte für manche Zuhörer*innen problematisch sein.
 

In zwölf Kunst-Aktionen (nach den paradoxen Rätseln des Zen-Buddhismus als Koans bezeichnet) visualisiert und verkörpert der bildende Künstler Matt Bodett verschiedene Seiten von Schizophrenie – einzelne Symptome, die Sprachstruktur, aber auch menschliche Aspekte. Ursprünglich fanden die zwölf Performances verteilt über mehrere Monate statt. Bei NO LIMITS werden sie erstmalig hintereinander weg an einem einzigen Tag präsentiert. Kommen und Gehen ist jederzeit möglich.

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KOANS:

  1. Poems to be seen
  2. Semblance
  3. Edge Sharp/mine d
  4. Crazy train
  5. Seen
  6. Welcome Mat
  7. Portfolio of prints
  8. What I Learned About Healing
  9. One Hour
  10. Is : si  ng
  11. Monu Mental
  12. Chapbooks

Matt Bodett war Stipendiat bei 3Arts/Bodies of Work und  MacDowell Colony, Mitgründer der High Concept Laboratories. Er hat seine Arbeiten international ausgestellt und aufgeführt, darunter eine Performance im Freud Museum in London. Bodett ist auch im künstlerischen Beirat von 3Arts und im Beirat des Institute for Therapy through the Arts tätig. Als er 2005 mit Schizophrenie diagnostiziert wurde, hat ihn das inspiriert, sich auch in seiner Kunst mit der psychischen Erkrankung zu beschäftigen.

www.mattbodett.com
www.facebook.com/matt.bodett
www.instagram.com/mattbodett

Regie, Performance Matt Bodett Ton, Technische Assistenz Megan Sterling Musiker ("Is : si  ng") Fredrik Kinbom Koproduktion NO LIMITS Festival Berlin Mit Unterstützung durch 3Arts, Bodies of Work

ONE AT A TIME
Alessandro Schiattarella & Cie BewegGrund (CH)

Sechs Personen bewegen sich als Gruppe auf einer Bühne. Eine von ihnen sitzt im Rollstuhl. Alle tragen bunte, sportliche Kleidung. Hinten sieht man helle Scheinwerfer und Zuschauende auf einer kleinen Tribüne.
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Sonntag, 10.11.2019, 19.30-20.15 Uhr
Theater Thikwa
Eintritt 16 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

Montag, 11.11.2019, 19.30-20.15 Uhr
Theater Thikwa
Eintritt 16 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

Kombi-Ticket 20 EUR, ermäßigt 12 EUR
(+ TWELVE, 14.00-24.00 Uhr)

Tickets

// Performance, Deutsche Premiere
Dauer: 45 Minuten
Sprache: Language no problem

Barrierefreiheit:
Einführungs-Workshop in einfacher Sprache (11.11. / 18:00 Uhr)
Am Ende des Stücks ist es sehr dunkel im Raum.

Einführung in einfacher Sprache

Tanz als Spiel: Inspiriert von dem Fischli/Weiss-Kultfilm “Der Lauf der Dinge” verbinden sieben Tänzer*innen Gesten, Sätze und Handlungen auf der Bühne zu Kettenreaktionen. Eine spielerische Form der Kollaboration, in der es um Vertrauen geht, um Flexibilität, Kreativität und Entschlossenheit. Bis dieser zunächst so simpel erscheinende Tanzabend darüber eine Eigendynamik entwickelt, bei der einem bald schon Hören und Sehen vergehen.

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Alessandro Schiattarella wurde in Neapel geboren. Im Jahr 2000 macht er seinen Abschluss an der Rudra Béjart School in Lausanne und arbeitete danach mit mehreren renommierten Tanzkompanien zusammen. Seine Projekte behandeln das Thema Behinderung unter autobiographischen, kulturellen und politischen Gesichtspunkten. Seine letzte Arbeit mit Jonas Gillman wurde im Juli 2019 beim Belluard Festival Fribourg uraufgeführt. Er veranstaltet Workshops für inklusive Methoden in Europa, Asien und Afrika.

Der Verein BewegGrund fördert den inklusiven Tanz, d.h. das gemeinsame Tanzen von Menschen mit und ohne Behinderungen. Seit seiner Gründung im Jahr 1998 führt der Verein unter der künstlerischen Leitung von Susanne Schneider regelmäßig Kurse durch, realisiert Workshops mit Choreograf*innen aus dem In- und Ausland, arbeitet in Schulen und veranstaltet biennal ein Festival. Die Compagnie BewegGrund realisierte eine Reihe professioneller Bühnenstücke, die international auf Tournee gehen.

www.alessandroschiattarella.com
www.facebook.com/Alexalm
www.instagram.com/alessandroschiattarella

www.beweggrund.org
www.facebook.com/BewegGrund.integrativer.Tanz
www.instagram.com/beweggrund_bern

Mit Gavriela Antonopoulou, Giuseppe Comuniello, Alice Giuliani, Nadine McKenzie, Mzamo Nondlwana, Aline Serrano, Laila White Choreografie Alessandro Schiattarella Künstlerische Mitarbeit Susanne Schneider Choreografische Assistenz Kihako Narisawa Dramaturgie Jonas Gillmann Licht Thomas Giger Technik Martin Kündig Musik Marco Guglielmetti Kostüm Salome Egger Administration Dominique Cardito Produktionsleitung Kathrin Walde Produktion BewegGrund, Cinquantatré Koproduktion Roxy Birsfelden, Dampfzentrale Bern Gefördert durch Fachausschuss Tanz und Theater BS/BL, Pro Helvetia, Swisslos - Kultur Kanton Bern, Béatrice Ederer-Weber Stiftung, Christoph Merian Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Kultur Stadt Bern, MBF Foundation, Pro Infirmis, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Brändli-Stiftung, Burgergemeinde Bern, Migros Kulturprozent, Stiftung Corymbo, Sulger Stiftung, Wilhelm und Ida Hertner-Strasser Stiftung

DIE FRÜHWIRTS
Mezzanin Theater (AT)

Rechts sitzt eine Frau mit dunklen Haaren und rotem T-Shirt auf einem Tisch. Neben ihr stehen zwei weitere Personen. Eine trägt eine Maske. Links laufen zwei Personen an ihnen vorbei, mit in die Luft gestreckten Armen.
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Montag, 11.11.2019, 19.00-20.15 Uhr
Ballhaus Ost
Eintritt 15 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

Dienstag, 12.11.2019, 19.00-20.15 Uhr
Ballhaus Ost
Eintritt 15 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

// Theater, Deutsche Premiere
Dauer: 75 Minuten
Sprache: Deutsch

Eine humorvoll dokumentarische, inklusive Boulevardtheater-Show über eine bunt zusammengewürfelte Familie, die nicht gerade der Norm entspricht. Und die genau deswegen unsere Gesellschaft widerspiegelt: Stillstand und Wandel, Geborgenheit und Albtraum, Erwartung und Enttäuschung. Es geht um Eifersucht, Konkurrenz, Solidarität, Halt und  Gemeinschaft. Und gleichzeitig um alle möglichen individuellen Bedürfnisse. Kurz: Um eine Familie im eigentlichsten, besten und chaotischsten Sinn.

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Das Mezzanin Theater wurde 1989 gegründet und arbeitet als freie Theatergruppe im österreichischen Graz, künstlerisch geleitet von Martina Kolbinger-Reiner und Hanni Westphal. Ziel ihrer Arbeit ist es, eine Vielfalt aktueller Kunst zu vermitteln, die sich mit gesellschaftlichen Themen und Fragen sowie künstlerischen Arbeitsmethoden und -prozessen auseinandersetzt.

mezzanintheater.at
www.facebook.com/Mezzanintheater
www.instagram.com/mezzanin_theater

Mit Hanni Westphal, Martina Kolbinger-Reiner, Yukie Koji, Annegret Janisch, Erwin Slepcevic, Karoline Wesiak, Sandra Lipp, Andreas Semlitsch Regie Hanspeter Horner Regieassistenz Victoria Fux Konzept, Dramaturgie Hanspeter Horner, Martina Kolbinger-Reiner, Hanni Westphal Choreografie Yukie Koji Musik Andreas Semlitsch Bühne Christina Weber Kostüme Sasa Krhen Technik, Video Nina Ortner Koproduktion NO LIMITS Festival Berlin, “InTaKT“ Festival Graz Gefördert durch Land Steiermark, Stadt Graz Kultur, ÖAR

ŒDIPE und LES ORACLES
Tito Gonzalez Garcia & Cie Création Ephémère (F)

Ein blaues Bild. Links sitzen zwei Männer in grauen Anzügen und mit Schnauzbärten auf Stühlen. Sie sehen sich sehr ähnlich, wie Zwillinge. Vor ihnen liegt ein dritter Mann auf dem Boden. Hinten sieht man ein großes Auge.
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Montag, 11.11.2019, 21.00-22.00 Uhr
Theater Thikwa
Eintritt frei

// Zwei kurze Filme, Deutsche Premiere
Dauer: 26 + 14 Minuten
Sprache: Französisch, Untertitel Englisch

Im Anschluss Artist Talk mit Tito Gonzalez Garcia (Drehbuch und Kamera), Théo Kermel (Hauptdarsteller) und Philippe Flahaut (Schauspielerführung) in französischer Sprache mit Übersetzung in Deutsche Lautsprache.

Untertitel oder Übertitel

In schwindelerregend schönen Bildern erlebt man diesen zwei kurzen Filmen die Ensemblemitglieder der legendären inklusiven Compagnie Création Ephémère in schauspielerischer Bestform. ŒDIPE lässt zentrale Momente aus dem Leben des antiken Ödipus verdichtet wie in einem Traum in der heutigen Zeit Revue passieren. LES ORACLES zeigt ihn bei den Orakeln von Delphi, unnachahmlich verkörpert von den Kantor-Zwillingen Lesław und Wacław Janiccy.

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Während sich in ŒDIPE hinter den Kulissen die Darsteller*innen auf ihren Auftritt vorbereiten, sieht man zentrale Momente aus dem Leben von Ödipus vor, während und nach den tragischen Episoden des Mythos. Gefilmt sind sie in unserer Zeit im Larzac, einer ländlichen Gegend in den Ausläufern des südfranzösischen Zentralmassivs.

LES ORACLES beschreibt, wie Ödipus zu den Orakeln von Delphi geht, hier gespielt von den Kantor-Zwillingen Lesław und Wacław Janiccy. In einem abstrakten Raum, einem unendlichen weißen Labyrinth, sucht er nach einer Antwort auf die Frage: Wer sind meine Eltern? Ein kurzer Film über unser Gedächtnis, unsere Ursprünge und die Unvermeidbarkeit, die zu töten, denen wir unsere Herkunft verdanken.

www.creation-ephemere.com
www.facebook.com/ciecreationephemere

ŒDIPE [deutsch: Ödipus] - Mit Gisèle Boyer, Jean Paul Delaitte, Roméo Dupuy, Jeanine Durand, Jean Pierre Escalle, Simon Faro, Tederik Ferrer, Laura Flahaut, Philippe Flahaut, Marie des Neiges Flahaut, Claude Gaz, Florence Hugo, David Kammenos, Théo Kermel, Guillaume Labaylette Lespy, Claire Laurent, Pascal Lenoir, Marie Christine Leperlier, Augustin Letelier, Kévin Perez, Vincent Perez, Benjamin Rouquet, Serge Roussel, Jacques Sarrazin, Christine Soret, Pascal Soudan, Jacques Soustelle, Mélanie Thierry, Marcello Tiffou, François Tomsu, Joël Vidal, Soane Wuatelet Drehbuch, Regie, Kamera, Schnitt Tito Gonzalez Garcia Schauspielerführung Philippe Flahaut Kostüme Florencia Grisanti

LES ORACLES [dt.: Die Orakel] - Mit Gaël Comeau, Lesław Janiccy, Wacław Janiccy, Théo Kermel Drehbuch, Kamera Tito Gonzalez Garcia Schauspielerführung Tito Gonzalez Garcia, Philippe Flahaut Productionsleitung Kevin Perez Kostüme Florencia Grisanti Schnitt Gael Comeau Ton Sergio Henriquez Assistenz Katarzyna Krotki Musik SAAAD

MARAT/SADE
Monster Truck (D)

Hinten eine Person in einer blau-weißen Uniformjacke mit goldenen Knöpfen und Militärhut. Vorn drei hochgestreckte Arme mit geballten Fäusten und ein Gesicht in einer schwarzen Sturmhaube.
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Dienstag, 12.11.2019, 19.00-20.15 Uhr
HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Eintritt 17 EUR, 13 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

Mittwoch, 13.11.2019, 19.00-20.15 Uhr
HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Eintritt 17 EUR, 13 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

// Theater
Dauer: 75 Minuten
Sprache: Deutsch

Mit den Insass*innen einer geschlossenen Anstalt probt der Marquis de Sade die Revolution. Wer lehnt sich gegen wen auf? Wer bestimmt was? Und wer darf wen repräsentieren? Die Performancegruppe Monster Truck inszeniert das berühmte Stück von Peter Weiss mit Bochumer Amateur-Darsteller*innen als Spiel im Spiel zwischen Inklusion und Exekution, Stadttheater und Behindertenwohnheim, Macht und Ohnmacht. Nonsens statt Konsens. Macht kaputt, was euch kaputt macht!

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Die Performancegruppe Monster Truck befasst sich nicht zum ersten Mal mit der Inszenierung von Behinderung durch Nichtbehinderte. Ihre Meta-Theaterstücke „Dschingis Khan“ (2012) und „Regie“ (2014) entstanden in Zusammenarbeit mit den Thikwa-Schauspieler*innen Sabrina Braemer, Johnny Chambilla und Oliver Rincke. Für ihre Arbeit bekam die Gruppe 2019 den Tabori-Preis des Fonds Darstellende Künste. Monster Truck wurde am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen gegründet und arbeitet in wechselnder Besetzung in den Bereichen Theater und Bildende Kunst. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, touren international und wurden auf renommierten Festivals präsentiert. Zentral in den Stücken ist die Auseinandersetzung mit der Repräsentation von Macht und Ohnmacht; mit Bildern und Strukturen, die das gesellschaftliche Unbewusste ebenso prägen wie das vermeintliche Bewusstsein.

monstertrucker.de
www.facebook.com/monstertrucker.de

Von und mit Daniel Beisbart, Jörg Eiben, Rolf Fey, Manuel Gerst, Alexandra Kamulski, Ralf Kons, Roswitha Kons, Anne Nilson, Sahar Rahimi, Lino Reifferscheidt, Nicole Schnippenkötter, Sabine Schrader, Mark Schröppel, Sandra Siewert, Dasniya Sommer, Renate Stahl, Andreas Stebner, Lukas von der Lühe Regie, Bühne, Kostüme Monster Truck Dramaturgie Tobias Staab Theaterleitung der Lebenshilfe Ulrike Schweinitz Betreuung Cornelia Barke Produktionsleitung ehrliche arbeit Koproduktion Schauspielhaus Bochum und NTGent In Zusammenarbeit mit Lebenshilfe Bochum e.V. Mit Unterstützung der Psychiatrischen Klinik Bochum-Ehrenfeld Gefördert im Fonds Doppelpass der „LOGO" durch die Kulturstiftung des Bundes

ASHED
Unmute Dance Company (ZAF)

Vier Personen auf einer dunklen Bühne mit gelbem Licht. Eine von ihnen sitzt in einem Rollstuhl. Sie tragen enge weiße Kleidung mit verhüllten Gesichtern. Auf dem Boden liegt Staub oder Asche.
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Dienstag, 12.11.2019, 20.30-21.30 Uhr
HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Eintritt 17 EUR, 13 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

// Tanz, Deutsche Premiere
Dauer: 60 Minuten
Sprache: Xhosa, Englisch / Language no problem

Im Anschluss Artist Talk in englischer Sprache, Übersetzung in Deutsche Lautsprache. Moderation: Michael Turinsky

Barrierefreiheit
Audiodeskription auf Deutsch
Haptic Access Tour (19.30 Uhr)
Im Stück gibt es Stroboskoplicht.

Audiodeskription und Haptic Access Tour

In Vulkanasche erstarrte Menschen in Pompeji dienten als Inspiration für ein Tanzstück, dass die Grenzen zwischen Körpern und Identitäten, Leben und Tod verwischt. Zugleich drängen sich Vergleiche auf zwischen den versteinerten Figuren und der erstarrten sozialen und politischen Situation in Südafrika. Ein großer, visuell und musikalisch eindrucksvoller Abend.

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Die Unmute Dance Company ist die einzige auf allen Produktionsebenen inklusiv arbeitende Tanzgruppe in Südafrika. Als Wegbereiter für den inklusiven zeitgenössischen Tanz in ihrem Land wurde sie bereits zu den größten Festivals in Südafrika und darüber hinaus weltweit eingeladen.

www.unmute.co.za
www.facebook.com/unmutedance
www.instagram.com/unmutedance

Choreografie Themba Mbuli Performer*innen Andile Vellem, Nadine Mckenzie, Siphenathi Mayekiso Sängerin Babalwa Makwetu Skulpturen Enock Mpofu Kostüme Shiba Sopotela Bühnenbild Themba Mbuli Lichtdesign Bamanye Yeko Mit Unterstützung von Artscape Theatre Centre, Dance Forum South Africa, British Council Cape Town Audiodeskription und Haptic Access Tour Simone Detig, Gravity Access Services, Berlin

4 LEGS GOOD
Claire Cunningham (GB)

Eine Frau in schwarzem Hemd und grüner Hose auf einer dunklen Bühne. Sie lehnt auf den Handgriffen von zwei Krücken und hat ihre Arme in einer offenen Geste zur Seite gestreckt.
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Mittwoch, 13.11.2019, 19.00-20.00 Uhr
Ballhaus Ost
Eintritt 15 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

//Lecture-Performance
Dauer: 60 Minuten
Sprache: Englisch

Barrierefreiheit:
Integrierte Audio-Deskription in Englisch
Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache
Relaxed Performance

Audiodeskription und Haptic Access TourRelaxed PerformanceDeutsche Gebärdensprache

In ihrer Lecture-Performance 4 LEGS GOOD, halb Vortrag, halb Tanzsolo, beschreibt und zeigt Claire Cunningham, wie sie ihre Krücken künstlerisch gebraucht und zweckentfremdet, mit ihnen experimentiert, und wie sie ihre Kunst beeinflussen. Die Frage, was alles in der Kombination der Krücken mit ihrem Körper und anderen Körpern möglich ist, hat sich in ihrer Arbeit dabei nach und nach zu der Frage verschoben, auf welche Weise die Krücken sie mit der Welt verbinden.

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Claire Cunningham ist vermutlich die derzeit bekannteste und erfolgreichste behinderte Tanzkünstlerin. Sie ist Performerin, Choreografin und Schöpferin multidisziplinärer Performances. Ihre Abende wie „Give Me a Reason to Live“ und „The Way You Look (at me) Tonight“ touren weltweit. “Wenn die Disability Arts Community eine eigene Stadt wäre”, so hieß es kürzlich im BBC Radio, “wäre Claire Cunningham dort die Bürgermeisterin.”

www.clairecunningham.co.uk
www.facebook.com/clairecunninghamprojects
www.twitter.com/clairecprojects
www.instagram.com/clairecprojects

Vortrag Claire Cunningham Mit Unterstützung von Creative Scotland

ICH WAR EINMAL. NUN BIN ICH.
Cie BewegGrund (CH) & Danza Mobile (ES) & tanzbar_bremen (D)

Drei Personen in bunten T-Shirts stehen am Ufer eines Sees. Alle schauen über ihre linke Schulter, man sieht nur die Oberkörper. Hinten sind Bäume und weiße Häuser.
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Mittwoch, 13.11.2019, 21.00-22.10 Uhr
Theater Thikwa
Eintritt EUR 16, ermäßigt EUR 10

Tickets

Donnerstag, 14.11.2019, 21.00-22.10 Uhr
Theater Thikwa
Eintritt EUR 16, ermäßigt EUR 10

Tickets

Kombi-Ticket 20 EUR, ermäßigt 12 EUR
(+ TRAPPED, 14.11. / 19.30 Uhr)

Tickets

// Tanz, Uraufführung
Dauer: 70 Minuten
Sprache: Language no problem

13.11. / Im Anschluss Premieren-Party.
14.11. / Im Anschluss Artist Talk. Moderation: Theater Thikwa.

Tanz-Workshop mit den Künstler*innen (14.11. / 10.30-12.30 Uhr)

Barrierefreiheit
Einführungsworkshop in einfacher Sprache (14.11. / 19:30 Uhr)

Einführung in einfacher Sprache

Drei Tanzstücke über das Erinnern, eigens entwickelt für das NO LIMITS Festival in einer einmaligen Zusammenarbeit von drei inklusiven Tanzcompagnien aus der Schweiz, aus Spanien und Deutschland. Persönliche Werdegänge, Erfahrungen, Erinnerungs-Schnipsel werden Teil der eigenen Körperlichkeit, verdichten sich zu bewegten Bildern, lösen Assoziationen aus. Denn “in allen Köpfen schwirrt die Erinnerung” (Neele Buchholz) – was genau aber macht sie mit uns, oder lässt sie uns machen?

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Danza Mobile, BewegGrund und tanzbar_bremen arbeiten seit Jahrzehnten daran, Themen von teils persönlicher, teils gesellschafts-politischer Natur auf die Bühne oder in den öffentlichen Raum zu bringen. Dabei bedienen sie sich der sehr unterschiedlichen Körpersprachen ihrer Ensembles. Das Kooperationsprojekt ICH WAR EINMAL. NUN BIN ICH. entstand eigens für das NO-LIMITS-Festival auf Initiative des Festivalgründers Andreas Meder.

www.tanzbarbremen.com
danzamobile.es
www.beweggrund.org

Choreografie Neele Buchholz, Corinna Mindt, Antonio Quiles, Susanne Schneider Tänzer*innen Neele Buchholz, Jaime Garcìa, Alice Giuliani, Kilian Haselbeck, Esther Kunz, Corinna Mindt, Antonio Quiles, Oskar Spatz Dramaturgische Assistenz Esmeralda Valderrama Vega, Lars Mindt Produktionsleitung tanzbar_bremen / Tim Gerhards Fotos, Video Leon Buchholz, Daniela Buchholz Projektionen Studierende der HfK Bremen Kostüm Katja Fritzsche mit den Tänzer*innen Eine Koproduktion für das NO LIMITS Festival Berlin 2019, entwickelt von Danza Mobile, BewegGrund und tanzbar_bremen im Rahmen des Projektes connect, gefördert durch die Aktion Mensch In Zusammenarbeit mit Dampfzentrale, etage Bremen, steptext dance project

TRAPPED
Unmute Dance Company (ZAF)

Eine Frau mit langen dunklen Haaren und einem weißen Kleid sitzt in einem Rollstohl. Sie schaut auf eine kleine weiße Figur, die vor ihr in der Luft hängt.
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Donnerstag, 14.11.2019, 19.30-20.15 Uhr
Theater Thikwa Studio
Eintritt 14 EUR, 8 EUR ermäßigt

Tickets

Freitag, 15.11.2019, 21.00-21.45 Uhr
Theater Thikwa Studio
Eintritt 14 EUR, 8 EUR ermäßigt

Tickets

Kombi-Ticket 14.11. 20 EUR, ermäßigt 12 EUR
(+ ICH WAR EINMAL, 21.00 Uhr)

Tickets

Kombi-Ticket 15.11. 20 EUR, ermäßigt 12 EUR
(+ RANDEN SAFT HORROR, 19.30 Uhr)

Tickets

// Tanz, Uraufführung
Dauer: 45 Minuten
Sprache: Englisch / Language no problem

Barrierefreiheit
Audiodeskription (15.11.)
Haptic Access Tour (15.11. / 20.00 Uhr)

Barrierefreies Shuttle (14.11. / 20.45 Uhr ) zum Ballhaus Ost zu BONDAGEDUELL

Audiodeskription und Haptic Access Tour

Angesiedelt im Grenzbereich zwischen Tanz, Gespräch, Klangkunst und bildender Kunst zeigt die südafrikanische Tanzgruppe Unmute zwei autobiografische Soli. Die beiden Stücke überlagern sich, beziehen sich aufeinander und treten miteinander in Dialog. Sie hinterfragen die Schubladen und Zuschreibungen, die Menschen mit einer Behinderung nach wie vor gefangen halten. Die Lebensbedingungen der beiden behinderten Tänzer*innen in einer nicht-inklusiven Gesellschaft führen dabei zu allgemeinen Fragen von Zugehörigkeit und Unabhängigkeit.

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In 21 QUESTIONS nimmt Nadine Mckenzie die seltsamen Fragen zu ihrer Behinderung, mit denen sie während ihres gesamten Lebens konfrontiert ist, zum Anlass, grundlegend über Stereotype nachzudenken. In BLOODBATH berichtet Siphenathi Mayekiso über von Aberglauben motivierte Morde an Personen mit Albinismus. Und verleiht seiner Angst vor dem Leben in einer Gesellschaft Ausdruck, in der solche kranken Überzeugungen nach wie vor herrschen.

www.unmute.co.za
www.facebook.com/unmutedance
www.instagram.com/unmutedance

Regie Themba Mbuli Choreografie, Tanz Nadine Mckenzie, Siphenathi Mayekiso Skulpturen Enock Mpofu Kostüme Themba Mbuli Bühne, Lichtdesign Themba Mbuli Mit Unterstützung von Artscape Theatre Centre, Dance Forum South Africa, British Council Cape Town Audiodeskription und Haptic Access Tour Mirjam Soegner, Gravity Access Services, Berlin

BONDAGE DUELL
Silke Schönfleisch & Dasniya Sommer (D)

Eine Frau in hellem Oberteil und Hose. Sie hält einen Stab zwischen ihren Beinen und Händen, die Hände sind an den Stab gefesselt. Eine zweite Frau sitzt vor ihr auf dem Boden und bindet ein Seil um ihre Hüfte und den Stab.
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Donnerstag, 14.11.2019, 21.30-22.30 Uhr
Ballhaus Ost
Eintritt 15 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

Freitag, 15.11.2019, 21.30-22.30 Uhr
Ballhaus Ost
Eintritt 15 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

// Tanz, Wiederaufnahme
Dauer: 60 Minuten
Sprache: Deutsch / Language no problem

Barrierefreiheit
Übertitel Deutsch und Englisch
Audiodeskription (14.11.)
Haptic Access Tour (14.11. / 20.30 Uhr)
Es gibt Stroboskoplicht, eine Nebelmaschine und laute Audio-Einspielungen.

Audiodeskription und Haptic Access TourUntertitel oder Übertitel

Mit Mitteln des klassischen Tanzes und japanischer Fesseltechniken untersuchen eine Ballerina und eine Top-Juristin körperliche und soziale Muster der Verbindung, Ermächtigung und Einschränkung. Mit Seilen, Körpern und Durst nach Adrenalin beginnen sie ein Duell nach allen Regeln der Kunst. In dem sich die Zeit zu dehnen beginnt oder stillsteht. Das letztlich aus der Not seine Form findet. Und in dem die ungleichen Gegnerinnen irgendwann fast eins werden.

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Silke Schönfleisch-Backofen war zunächst als Staatsanwältin in Frankfurt/Main tätig, arbeitete dann als Regierungsdirektorin in Berlin und wechselte in diesem Sommer nach Den Haag. Nebenher ist sie als Performerin tätig und engagiert sich ehrenamtlich für die Belange von Menschen mit Behinderung. Dasniya Sommer ist Tänzerin, Choreografin, Performerin und Bondage-Künstlerin. Sie arbeitet regelmäßig mit internationalen Künstler*innen wie Romeo Castellucci, Schubot/Gradinger und Das Helmi zusammen. 2016 gründete sie das Institut für angewandte Seilwissenschaften.

www.dasniyasommer.de
www.facebook.com/haus.sommer

Tanz Silke Schönfleisch, Dasniya Sommer Choreografie Dasniya Sommer Dramaturgische Mitarbeit Melmun Bajarchuu Sounddesign Martyna Poznanska Koproduktion Grenzenlos Kultur Theaterfestival Mainz, Sophiensæle Berlin Audiodeskription und Haptic Access Tour Mirjam Soegner, Gravity Access Services, Berlin

RANDEN SAFT HORROR
Tiziana Pagliaro & Theater HORA (IT/CH)

Drei Personen in einem dunklen Raum mit rotem Licht und Nebel. Alle tragen weiße Hemden und schwarze Hosen. Sie bewegen sich mit seltsam steifen Gesten.
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Freitag, 15.11.2019, 19.30-20.30 Uhr
Theater Thikwa
Eintritt 16 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

Kombi-Ticket 20 EUR, ermäßigt 12 EUR
(+ TRAPPED 21.00 Uhr)

Tickets

// Theater, Performance - Deutsche Premiere
Dauer: 60 Minuten
Sprache: Schweitzerdeutsch / Language no problem

Im Anschluss Artist Talk mit Tiziana Pagliaro und den Künstler*innen

Barrierefreiheit
Es gibt Stroboskoplicht, eine Nebelmaschine und stellenweise laute Musik.

Aktionskunst reloaded: Drei Performer mit Down-Syndrom entleeren 100 Liter Rübensaft auf 100 weiße Hemden. Und malen sich anschließend ihre Gesichter und Körper damit an. Zu Horrorfilmmusik und den live in ein Mikrofon geraunten Handlungsanweisungen der Choreografin Tiziana Pagliaro, ebenfalls mit Down Syndrom, beginnt eine minimalistische, halluzinogene Tanz-Performance in Zeitlupe, die das Gros der üblichen “inklusiven” Tanzarbeiten mit Menschen mit kognitiver Behinderung geradezu bieder aussehen lässt.

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RANDEN SAFT HORROR entstand im Rahmen der dritten Phase des Langzeitprojekts Freie Republik HORA. In diesem wurde zwischen 2013 und Sommer 2019 interessierten Ensemblemitgliedern des Theater HORA die Verantwortung für Regie, Choreografie und Performance in eigenen Projekten übergeben. Damit hinterfragt man nicht zuletzt auch die üblichen Aufteilungen und normativen Setzungen im gegenwärtigen Theaterbetrieb.

Theater HORA aus Zürich ist das einzige professionelle Theater der Schweiz für Schauspieler*innen mit geistiger Behinderung. Gegründet wurde es 1993 von Michael Elber. HORA arbeitet in zahlreichen Co-Produktionen mit Vertreter*innen der internationalen Tanz-, Theater- und Performanceszene zusammen. Das ist wesentlicher Teil der HORA-Philosophie.

www.hora.ch
www.facebook.com/TheaterHORA
www.twitter.com/TheaterHora
www.instagram.com/theater_hora

Mit Noha Badir, Remo Beuggert, Gianni Blumer, Matthias Grandjean, Tiziana Pagliaro Choreografie Tiziana Pagliaro Lichtdesign Roger Studer Licht, Ton Remo Beuggert

THE SPACE IN-BETWEEN (BERLIN EDITION)
Ein Festival im Festival

Eine Person mit schulterlangen blonden Haaren in einem blauen und weißen Pailleten-Leotard. Sie kniet auf einem lachsfarbenen Sofa und schaut in die Kamera. Sie trägt eine Maske oder starkes Makeup.
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Samstag, 16.11.2019, 16.00-21.00 Uhr
Sophiensæle
Eintritt 15 EUR, ermäßigt 10 EUR

Tickets

// Theater, Performance
Sprache: Deutsch oder Englisch

Im Anschluss NO LIMITS Abschluss-Party mit Special Guests

Barrierefreiheit
Audiodeskription oder Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache bei Bedarf

Audiodeskription und Haptic Access TourDeutsche Gebärdensprache

Performance, mess, musings, cups of tea, glitter and protest: Ein deutsch-britisches Festival im Festival als utopischer Zwischenraum. Nachwuchskünstler*innen mit und ohne Behinderungen präsentieren Tanz-Skizzen, Live- und Sound-Art, Videos, interaktive Formate und Gesprächsrunden – gegen die Wahrnehmung der Welt in binären Gegensätzen und für eine radikal selbst bestimmte künstlerische Praxis. Kommen und Gehen ist jederzeit möglich.

 

Mit Angela Alves, Gareth Cutter & Gemma Nash, Hamish MacPherson & Kimberley Harvey, Jemima Hoadley, Josefine Mühle, Julie Cleves & Robbie Synge, Laura Lulika & Hang Linton, Rowan James, Silke Schönfleisch, Tamara Rettenmund & Akiles, Tanja Erhart & Katharina Senk, Vicky Malin, Welly O’Brien Kuratiert von Kate Marsh und Anna Mülter Produktion NO LIMITS Festival Berlin, Metal (UK) In Kooperation mit Sophiensæle Berlin

VIDEOS

 

SWORD AND SHIELD. DOWN. DOWN. BOTH OF THEM DOWN.
Alexandrina Hemsley (GB)

Das Gesicht einer Frau mit dunklen, hochgesteckten Haaren. Mehere Bilder überlagern sich mit ihrem Kopf in verschiedenen Positionen.
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Mittwoch, 6.11.2019, 18.30-21.30 Uhr
Donnerstag, 7.11.2019, 18.30-21.30 Uhr
Samstag, 9.11.2019, 17.00-20.00 Uhr
Sonntag, 10.11.2019, 16.00-19.00 Uhr
Dienstag, 12.11.2019, 19.30-22.30 Uhr
Donnerstag, 14.11.2019, 13.30-19.00 Uhr
Freitag, 15.11.2019, 9.00-19.00 Uhr

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)

// Video-Installation, Deutsche Premiere

Dauer des Videos: 6:04 Minuten
Sprache: ohne Sprache

Eintritt frei

In ihrer Video-Arbeit zeigt die britische Choreografin und Performerin Alexandrina Hemsley verschiedene Gesichter von sich selbst. Gesichter, die sich überlagern, widersprechen, Gesichtsausdrücke produzieren, Masken bilden. Und mit denen sie jeweils versucht, deckungsgleich zu werden. Dabei berührt sie Fragen von Identität, von Selbst-Bildern und den Versuchen, einem Bild zu entsprechen – oder, im Gegenteil, Zuschreibungen zu entkommen.

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Alexandrina Hemsley befasst sich seit 2009 als Choreograf*in, Performer*in und Autor*in mit Tanz und Körper als Orte, an denen Politik gespürt und verkörpert wird.

alexandrinahemsley.com
www.twitter.com/alexandrinahem
www.instagram.com/alexandrinah

Kamera, Performance Alexandrina Hemsley

TAGEBUCHVIDEOS
Dejan Šuljan (SRB)

Ein schwarz-weißes Bild. Ein Mann mit kurzen dunklen Haare. Er trägt ein weißes Hemd und drückt seinen Daumen gegen seine Nase.
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Mittwoch, 6.11.2019, 18.30-21.30 Uhr
Donnerstag, 7.11.2019, 18.30-21.30 Uhr
Samstag, 9.11.2019, 17.00-20.00 Uhr
Sonntag, 16.00 Uhr-19.00 Uhr
Donnerstag, 14.11.2019, 13.30 Uhr-19.00 Uhr
Freitag, 15.11.2019, 9.00-19.00 Uhr

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)

// Film, Video-Installation

“Auto” – 29:54 Minuten (ohne Sprache)
“Meine Aufnahme” – 13:23 Minuten (Serbisch, Untertitel Deutsch)
“Ohne Titel”

Eintritt frei

In drei Videos dokumentiert der Performer Dejan Šuljan seinen Alltag. Der erste Film zeigt Szenen, in denen er hinten bei seinem Vater im Auto sitzt. Im zweiten richtet er die Kamera auf sich selbst und nimmt nachts Tagebuch-Gedanken auf. Im dritten filmt er Dinge vom Bildschirm seines Computers ab, die er gern anschaut.

Mehr +

Dejan Šuljan beobachtet gerne die Welt um sich herum durch die Kamera seines Handys. Er macht Fotos und kurze Videoclips von Menschen und Dingen, die er in seiner Nähe findet. Er hat seine Arbeiten in Novi Sad und in Bonn ausgestellt. Er mag Horrorfilme und Videospiele. Er häkelt Schals. Er lebt bei seinem Vater. Dejan findet es schwierig, in der Nacht zu schlafen, wenn er ein Gastspiel hat. Er liebt es, auf der Bühne im Mittelpunkt zu stehen. Er spielt, tanzt, singt und überrascht das Publikum. Seit 2005 ist er Mitglied von Per.Art.

www.disabilityartsinternational.org
www.facebook.com/PerArt

Videos Dejan Šuljan Entwickelt auf Einladung von Saša Asentić Produktion Per.Art

LES ORACLES
Tito Gonzalez Garcia (F)

Zwei Männer mit grauen Haaren und Schnauzbärten an einem Tisch. Beide tragen weiße Hemden und Papierservietten um den Hals. Sie sehen sich sehr ähnlich, wie Zwillinge. Sie essen pinke Suppe aus Tellern vor sich.
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Donnerstag, 7.11.2019 - Freitag, 15.11.2019
Jeweils vor und nach den Vorstellungen.
Theater Thikwa Foyer

// Video-Installation

Dauer des Videos: 13:45 Minuten
Sprache: Französisch und Polnisch, Untertitel Englisch

Eintritt frei

In einem abstrakten Raum, einem unendlichen weißen Labyrinth, sucht der antike Ödipus nach einer Antwort auf die Frage: Wer sind meine Eltern? Ein kurzer Film über unser Gedächtnis, unsere Ursprünge und die Unvermeidbarkeit, die zu töten, denen wir unsere Herkunft verdanken.

Mehr +

Mit Gaël Comeau, Lesław Janiccy, Wacław Janiccy, Théo Kermel Drehbuch, Kamera Tito Gonzalez Garcia Schauspielerführung Tito Gonzalez Garcia, Philippe Flahaut Productionsleitung Kevin Perez Kostüme Florencia Grisanti Schnitt Gael Comeau Ton Sergio Henriquez Assistenz Katarzyna Krotki Musik SAAAD

VIDEO-ARBEITEN
Dennis Seidel (D)

Eine Person trägt eine blonde Perücke mit langen Haaren. Sie sitzt auf einem roten Sofa vor einer roten Wand und hält ein ausgeschnittenes Bild einer blonden Frau in den Händen. Rechts steht eine Rose an der Sofalehne.
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Montag, 11.11.19 – Freitag, 15.11.19
Jeweils vor und nach den Vorstellungen.
Ballhaus Ost

// Video-Installation

Sprache: Deutsch, Untertitel Deutsch und Englisch

Eintritt frei

Eine Auswahl von Videos und Filmen von Dennis Seidel, einem bei NO LIMITS 2015 und 2017 gefeierten Gesamtkunstwerker jenseits der Norm und Autor queerer Kultstücke wie „Ordinary Girl“, „Der Tag, an dem Kennedy ermordet wurde und Mimmi Kennedy Präsidentin wurde“ und „Zehn Meter in den Wilden Westen“.

Zu sehen sind folgende Video-Arbeiten:

  • In Christina Johnsons Welt (aus „Zehn Meter in den wilden Westen“, Kampnagel 2019)
  • Christina Johnssons Befreiung (aus „Zehn Meter in den wilden Westen“, Kampnagel 2019)
  • Jeansjacke ( aus „Von den Amöben zum Bösen“, Reeperbahn-Festival 2016)
  • Nadine (aus dem Projektraum, 2016)

Von und mit Dennis Seidel und vielen anderen Produktion Meine Damen und Herren/barner 16, Hamburg